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Mineralöl in Schokolade

Veröffentlicht am 10.10.2017 11:07 | 0 Kommentare

Kivanta Shop-News

http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/oeko-test-untersucht-40-produkte-auch-von-rewe-lidl-aldi-neun-beliebte-schoko-sorten-sind-extrem-mit-mineraloel-belastet_id_7311953.html

Das kommt uns so bekannt vor: "Trotz der nachgewiesenen Gefahr, die von Mineralöl ausgeht, gibt es weder auf nationaler noch auf europäischer Ebene einen Grenzwert."

Das ist eigentlich der Ursprung Kivantas. Bei BPA gab es irgendwelchen dubiosen Grenzwerte und die hartnäckige Versicherung, dass das doch so gar nicht schädlich sei. Wir wollten einen Shop, der es genau nimmt mit Schadstoffen und sich nicht von "Grenzwerten" einlullen lässt.

Ursprünglich als "kanteenshop" ins Leben gerufen, haben wir uns durch eine Erweiterung unseres Sortiments zunächst durch Brotdosen und dann aufgrund vieler Rückfragen in Bezug auf unseren Alltag und Anregungen unserer Kunden zu "kivanta" entwickelt https://www.facebook.com/images/emoji.php/v9/f8a/3/16/1f642.png:-) . 
Die Fragen "Wie bewahrt ihr eure Lebensmittel auf?", "Welche Spielsachen haben eure Kinder?", "Welches Kochgeschirr und -besteck ist zu empfehlen?" usw. haben unseren Blick in unseren eigenen Haushalt gelenkt und die dort seit Jahren bewährten Dinge toller Hersteller haben wir nach und nach in unserem Sortiment aufgenommen.

Häufig hatten wir die Rückmeldung, es gäbe doch Grenzwerte für Schadstoffe und es wäre doch alles gut. Von wegen! Erst hieß es, die Grenzwerte regeln alles und 2010 wurde dann BPA aufgrund eines EFSA-Gutachtens in Babyflaschen verboten und Grenzwerte sind nach unten angepasst worden.

Mit einem Verbot scheint aber nicht zu rechnen sein, denn nun kritisiert man schon, dass die Studien Einschränkungen aufweisen und man nur bedingt Rückschlüsse auf die Gesundheit des Menschen ziehen kann. Mit den Studien geht es also weiter. 
http://www.efsa.europa.eu/de/press/news/161013

Und das BPA-Verbot in Frankreich beispielsweise ist schon komplett verwässert.
"... In seinem Urteil hat der Conseil Constitutionnel entschieden, dass das von Frankreich verhängte Verbot zur Herstellung und Ausfuhr von BPA basierten Lebensmittelkontaktmaterialien verfassungswidrig ist. Folglich wurde dieser Teil des Gesetzes mit sofortiger Wirkung aufgehoben.....
... Die Entscheidung, das Verbot der Produktion und Ausfuhr aus Frankreich aufzuheben, gleichzeitig jedoch das Nutzungsverbot innerhalb Frankreichs beizubehalten, ist höchst inkonsequent und erfordert dringend Klärung auf europäischer Ebene”, so Jasmin Bird von der PC/BPA-Gruppe von PlasticsEurope. "Weltweit bestätigen führende unabhängige wissenschaftliche Behörden, wie zum Beispiel die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), dass BPA-basierte Lebensmittelkontakt­materialien kein Risiko für die Verbraucher darstellen. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) unterstützt die Bewertung der EFSA. Daran hat sich nichts geändert."
Die Vereinbarkeit des französischen Gesetzes mit bestehendem EU-Recht war nicht Gegenstand der Prüfung des Verbots durch den Conseil Constitutionnel. PlasticsEurope wird daher seine anhängige Klage gegen das Verbot beim französischen Staatsrat (Conseil d´Etat) weiter verfolgen. Auch auf europäischer Ebene hält PlasticsEurope seine Forderung aufrecht, das französische Gesetz in seiner Gesamtheit aufzuheben. " à http://www.plasticseurope.de/informationszentrum/news/news-2015/bpa-verbot-in-frankreich-aufgeweicht.aspx