• versandfrei ab 40€
  • Hilfe
  • Warenkorb
    0 Artikel
    0,00 €

Polyethylen (PE)

Polyethylen ist ein sehr häufig vorkommender Kunststoff, der lebensmittelsicher und gesundheitlich unbedenklich ist. Man findet ihn häufig als Verpackungsmaterial für Lebensmittel, da Polyethylen sehr beständig gegen Öle, Fette, Säuren und Laugen ist. Da Polyethylen je nach Typ (LDPE oder HDPE) seine Eigenschaften über eine Temperaturspanne von -60°C bis +85°C behält, wird er auch häufig für Gefrierbehälter oder die Kunststoffdeckel von Edelstahl- oder Glasbehältern verwendet. Auch im sogenannten non-food Bereich findet man ihn aufgrund dieser vielen Eigenschaften recht häufig. 

Polyethylen liegt in zwei Formen vor, einmal als HDPE mit einer hohen Dichte (oder PE-HD: high density polyethylene / Recycling Code 2) oder LDPE mit einer niedrigen Dichte (oder PE-LD: low high density polyethylene / Recycling Code 4). HDPE ist deutlich fester als LDPE und wird für Lebensmittelverpackungen wie Flaschen und Schalen, aber auch Eimer, Deckel und Spielsachen verwendet, während LDPE deutlich flexibler ist und man es meist in Form von Verpackungsfolien oder auch bei Tüten oder der Innenbeschichtung von Milch- oder Safttüten findet, da es dort als Siegelschicht fungiert. 

Bedauerlicherweise findet man PE auch als Mikropartikel in Kosmetik- und Pflegeprodukten. So sagt das Bundesinstitut für Risikobewertung, dass beispielsweise die über die Zahncreme aufgenommenen Mikropartikel wieder ausgeschieden werden. Dass diese Mikropartikel dann in die Umwelt gelangen, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
zurück zum Lexikon