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Polyester

Polyester (PES) kommt zwar auch in natürlicher Form vor und ist bereits seit 1830 in dieser Form bekannt. Es bezeichnet aber überwiegend ein synthetisches Gewebe und ist als Überbegriff für die Gruppe der Polymere bekannt. Der erste synthetische Polyester wurde in den 1930er / -40er Jahren als Alternative zur Seide entwickelt und erfreut sich seit den 50er Jahren ungebrochen an großer Beliebtheit, da es robust und pflegeleicht ist und insbesondere für den Sport- und Outdoorbereich einen hohen Tragekomfort gewährleistet. Die Faser ist kaum saugfähig und leitet Feuchtigkeit nach außen.

Polyester ist elastisch, aber dennoch formbeständig, bügelfrei und reißfest. Synthetisches Polyester wird aus Polyethylenterephthalat (PET) hergestellt, indem es mithilfe eines Schmelzspinnverfahrens zu Fasern geformt wird, welches sich durch den Temperatursturz verfestigt. Polyester kann jedoch recycelt werden, indem das alte Material eingeschmolzen und zu neuen Fasern versponnen wird.

Polyhydroxyalkanoate (PHA) sind natürlich vorkommende Polyester, die von verschiedenen Bakterien durch Fermentation gebildet werden. Durch die Kombination verschiedener Monomere können verschiedene Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften erzeugt werden. Diese Kunststoffe sind bedingt biologisch abbaubar und werden zur Herstellung von Biokunststoffen verwendet.
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