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Naturkautschuk

Die Verwendung von Naturkautschuk blickt auf eine lange Geschichte zurück - und lässt sich zurück bis zur Kultur der Mayas verfolgen. Im 18. Jahrhundert  bereiste der Französische Gelehrte Charles Marie de La Condamine die Amazonasgebiete und beschrieb erstmals die Gewinnung von Naturkautschuk durch die dort ansässige Urbevölkerung. Danach entdeckte die westliche Welt die vielfältigen Vorzüge des Naturmaterials sehr schnell. Man merkte, dass der klebrige und wasserdichte Werkstoff sich zum Beispiel zum Radieren von Bleistiftschrift eignete. Auch heute noch findet man Naturkautschuk in vielen Alltagsgegenständen. 
 
Den Naturkautschuk gewinnt man heute wie damals durch das Anritzen des Kautschukbaums Hevea Brasiliensis. Der dadurch gewonnene Milchsaft oder auch "Latex" wird dann mit Hilfe der sogenannten Vulkanisierung, nämlich der Versetzung mit Schwefel, zu einem sehr elastischen Gummi verarbeitet. 
 
Bei Produkten aus Naturkautschuk sollte man unbedingt beachten, dass der gewonnene Milchsaft nicht aus dem bereits bedrohten Amazonasgebiet stammt und dass er von einem namhaften Hersteller ohne Zugabe von giftigen Bleich- und Schaummitteln gefertigt wurde. 
 
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