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Drinnen und vor allem draußen spielen!

Veröffentlicht am 21.05.2021 14:25 | 0 Kommentare

Blogs und Tests

"Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung", kennt jeder. Ein wahnsinnig nerviger Spruch, aber so wahr. Wir gehen noch einen Schritt weiter und sagen, dass es kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur eine schlechte Einstellung dazu! Bob Marley hat mal gesagt: "Some people feel the rain. Others just get wet."

Sich draußen an der frischen Luft und in der Natur aufzuhalten, spazieren und wandern, ist so wichtig für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Nur wenige Minuten draußen sorgen dafür, dass unser Stresslevel und unsere Herzfrequenz sinken, sich angespannte Muskeln lockern und wir gleich gute Laune kriegen. Dabei trainieren wir unseren Körper und stärken Gelenke und Knochen, unsere Haut wird mit Sauerstoff versorgt und so die Zellteilung angeregt, so dass wir frisch und gesund aussehen - und uns auch so fühlen. Wir bekommen den Kopf frei und abends können wir besser einschlafen.

Und nur weil es regnet, sollten wir das Draußen meiden? Nein, ganz im Gegenteil! Und das gilt nicht nur für Kinder! Man sollte jede Gelegenheit nutzen und rausgehen und schlechtes Wetter nicht als Ausrede nehmen. Wir verbringen häufig viel zu viel Zeit sitzend in geschlossenen Räumen. Und das gilt bedauerlicherweise auch für Kinder.

Während für uns Erwachsene unsere Gesundheit möglicherweise der Motivationsfaktor hinter der Bewegung ist, bewegen sich Kinder, weil sie neugierig sind und sich gerne bewegen. So sagt der Sportpädagoge und Vorstandsvorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e.V. Dr. Dieter Breithecker, dass Kinder beim Springen, Balancieren und Rennen ihre Beweglichkeit verbessern und darüber hinaus grundlegende Kompetenzen wie Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und Risikoabschätzung erwerben.

Kinder müssen raus, so oft es geht! Eine wetterfeste Jacke schnappen, einen Regenschirm und los geht es, Pfützen suchen. In diese kann man unendlich oft reinspringen, drüber springen oder vielleicht sogar Blätter-Schiffe schwimmen lassen. Wenn man im Wald spaziert, dann lassen sich mit den Gummistiefeln sogar die Pfützen noch ein bisschen vergrößern, vertiefen und verbinden, kleine Rinnsale bauen oder stauen. Kinder können sich auch auf die Suche nach der tiefsten Pfütze machen, Brücken mit Steinen durch die Pfützen legen oder einen Wettbewerb machen, welcher Stein am meisten platscht, wenn man ihn in die Pfütze wirft.

Im Wald und an Gewässern ist es auch gerade bei Regen und etwas geringeren Temperaturen besonders interessant, denn Kröten und Frösche werden dann erst richtig aktiv. Dazu kommt, dass der Wald anders riecht, die Farben sich verändern und die Geräusche ganz andere sind. Es ist eine richtige Sinnesübung. Übrigens hat der besondere Geruch von Regen auf trockener Erde sogar einen Namen: Petrichor. Das Wort setzt sich aus den beiden altgriechischen Komponenten petros (=Fels) und ichor (=Blut der Götter) zusammen.

Wenn man nicht bis zum Wald oder nächsten Weiher kommt, dann gibt aber auch der Garten oder ein Spielplatz schon ganz schön was her. Matschkuchen und Matschburgen - da braucht man nur Schaufel und Eimer - oder aber auch das Spielen mit Baustellenfahrzeugen bereiten große Freude. Die robusten Spielsachen von dantoy und Green Toys sind drinnen und draußen, in Matsch, Sand, Kinderzimmer oder der Badewanne gut zu gebrauchen.

Gerade wenn es so häufig und scheinbar viel regnet, kann man natürlich auch eine eigene Wetterstation aufstellen. Mit einem Gefäß kann man den Regen auffangen und nach einigen Minuten mit einem Lineal nachmessen wie viel es wirklich geregnet hat. Wer forscht, hat natürlich auch ein Forscherbuch und notiert die Ergebnisse, um diese über die Tage und Wochen zu vergleichen. Wenn man sich dann mal die Ergebnisse anschaut, kommt man zu dem Schluss, dass es gar nicht so viel und heftig regnet wie man glaubt.

Nicht immer hat man die Möglichkeit oder Zeit, große Ausflüge in die Natur zu machen, aber davon sollte man sich nicht hindern lassen. Ist die Zeit knapp, dann einfach das Nützliche mit dem Schönen verbinden und für frisches Brot zum Bäcker laufen. Einkaufstasche und Regenschirm und los geht es. Sicherlich erinnert sich jeder daran wie toll man es als Kind fand, früher war mit dem Schirm in der Hand draußen unterwegs zu sein. Müsst ihr da auch an "eins und zwei und drei und vier, ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm" denken? Wenn wir genau schauen, sehen wir bei Regen meist strahlende Kindergesichter!

Und nach dem Regenspaziergang gibt es ja auch noch so viel zu tun! Kuchen oder Brot backen, Tee trinken oder in die Badewanne steigen und sich aufwärmen. Und wenn es so stark regnet, dass man wirklich nicht rausgehen kann, dann kann man mal ein paar Bücher wälzen und schauen, ob man in der griechischen Mythologie mehr zu Ichor erfährt. Natürlich kann man es sich auch an der prasselnden Fensterscheibe oder unter der Dachschräge gemütlich machen und lesen, schöne Spiele spielen, puzzeln oder ein Bild mit Wasserfarben malen, welches man beim nächsten Regen raus legt, um zu schauen wie die Regentropfen das Kunstwerk verwandeln.